junges theater spectaculum e.V.

Patrick Haake in seinem Blog "http://haake.wordpress.com/" (leider nicht mehr online) ich denke also bin ich ..., Sonntag, 17. Februar 2008

Review zu Faust (ziemlich spät)

Nach wochen- .. nein monatelangem Nichts habe ich mich endlich wieder an mein Passwort erinnert und schreibe nun meinen Text zum Faust- Theater.

Da leider die Aufnahmen von Video und Foto und Audio verboten waren, kann ich leider nur einen Text anbieten. Naja, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel ^^.

Es ist schon ziemlich lange her, aber ich versuche das meiste hier zu erwähnen. Also irgendwie ist ganz schön viel weg, ich kann mich aber noch daran erinnern, dass der Schauspieler von Mephisto das ganz knorke gemacht hat und das ganze Schauspiel sehr gut umgesetzt wurde. Viele Details konnte man in dem Stück wiederfinden. Außerdem war Auerbachs Keller sehr lustig dargestellt worden und mit aktuell politisch und gesellschaftlichen Problemen aufgefüllt.

Zum Faust Darsteller kann man sagen, dass er seine Sache sehr gut gemacht hat, auch wenn er manchmal von der Souffleuse unterbrochen wurde, obwohl es gar nicht Not tat. Dadurch wurde die Situation auch etwas aufgelockert und der Darsteller nahm es gelassen und meinte denn immer etwas wie: "Ja, das weiß ich doch!" ...

Das gesamte Stück wurde mit Musikeinlagen unterstützt, die Goethe schon immer in "Faust" haben wollte. Es waren sehr schöne Lieder, gesungen von den Darstellern, dabei, aber am besten war der Chor, welcher an den linken und rechten äußeren Sitzen Platz genommen hatte, aber auch in das Schauspiel integriert wurde, zum Beispiel als Hexen in der Walpurgisnacht.

Als Fazit kann man sagen, dass das Stück gut inszeniert und dargestellt wurde. Man musste zwar aufmerksam zuhören, damit man Goethe's Stück versteht, aber es war mal eine gelungene Abwechslung zu diesen allgemein schnulzig schleimenden TV-Sendungen!

Gruß derHaake


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